Neuseeland: Weihnachten am Strand
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Weder rieselt leise der Schnee, noch liegt irgendwo still und starr ein See. Dafür lacht die Sonne, der Strand lockt, und der Weihnachtsmann kommt erstens in Shorts und zweitens ganz schön ins Schwitzen. Bei den Kiwis ist das Fest der Feste vielleicht etwas weniger besinnlich, dafür aber umso fröhlicher. Und Urlauber können hier zum Jahreswechsel immer mit einem besonders warmen Empfang rechnen – in jeder Hinsicht.
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Australien: Auf Traumpfaden
Dreamtime in Südaustralien: In Iga Warta, einer kleinen Aborigine-Gemeinde inmitten des Outback, haben Gäste eine einzigartige Möglichkeit: Sie werden in Geheimnisse und Traditionen der Ureinwohner Australiens eingeweiht. Mit eingeborenen Führern geht es zu alten Felszeichnungen in den nördlichen Flinders Ranges. Auf dem Weg dorthin finden sich zahlreiche Heilpflanzen, Tiere und Orte, zu denen es eine Geschichte zu erzählen gibt.
Am Abend wird am Lagerfeuer Legenden des Stammes der Adnyamathanha gelauscht, die zum Teil in alten Liedern wiedergegeben werden. Handwerkliche Fertigkeiten können beim Schnitzen eines Boomerang unter Beweis gestellt werden. Versorgt werden Gäste mit bush tucker – Nahrungsmitteln, die im australischen Busch zu finden sind.
(ecada/cam)
Australien: Heimat edler Tropfen
Das australische Hunter Valley steht für Genuss pur: 70 Winzereien widmen sich hier dem edlen Rebensaft. Semillon und Chardonnay sind die bekanntesten Sorten des Gebietes – Liebhaber der edlen Tropfen können bei Weinproben aber auch neue Kreationen testen. 1825 kehrte der Schotte James Busby mit einer Sammlung von 700 Weinsorten aus Europa zurück und pflanzte die ersten Reben an. Sein Beispiel machte Schule: Bereits 1830 gab es 20 Winzereien im Hunter Valley. Auch heute sind Weinanbau und Tourismus die wichtigsten Erwerbszweige der Region.
<p<Wer außer Weinproben und ländlicher Idylle noch mehr erleben will, kann bei einer Ballontour das Hunter Valley aus einer anderen Perspektive erleben. Mit Champagner und herzhaftem Frühstück wird der Sonnenaufgang an Bord eines Heißluftballons zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine einstündige Fahrt bei Balloon Aloft kostet rund 100 Euro.
(ecada/Camilla Härtewig)
Neuseeland: In der Mitte ein Fluss
Mit dem Schaufelraddampfer oder einem Kanu durch den Nationalpark: Die kleine Stadt Whanganui liegt direkt am gleichnamigen Fluss, der sich durch den Whanganui Nationalpark schlängelt. Dieses raue Stück Natur gilt als eine der schönsten Wildnisse Neuseelands.
Geheimtipp unter Kanuten: Der mystische Fluss mit seinen 239 Stromschnellen auf 200 Kilometern Länge liegt etwas abseits der üblichen Touristenroute Wellington/Taupo. Doch nicht nur Paddel-Freunde kommen voll auf ihre Kosten: Seit 1860 meistern Raddampfer so manche Stromschnelle. Einer der alten Schnauferl ist auch heute noch unterwegs. Die “PS Waimarie” sank 1952 vor dem Bootsanleger – und wurde 40 Jahre später liebevoll restauriert. Sie der einzige Schaufelraddampfer in ganz Neuseeland, der noch fährt.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Galerie bei den Wasserfällen
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Kontrastreiche Bilderbuchlandschaft: Schluchten und üppige Regenwälder, Teebaum, Palmfarn und Pandanus-Palme: Bäume schmiegen sich an Klippen, über die donnernde Wasserfälle rauschen. In natürlichen Süßwasser-Pools schwimmen pinkfarbene und gelbe Seerosen – ein Rausch an Farben und fremden Geräuschen.
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Neuseeland: Zu jeder Jahreszeit
Weite Landschaften, unberührte Natur: Unter Globetrottern gilt Neuseeland als besonders reizvolles Reiseziel. Für Individualtouristen empfehlen sich die Monate September bis November sowie März bis Mai: Denn außerhalb der Hauptsaison sind die Hotels nicht ausgebucht, die Strände beinahe leer.
Außerdem bereitet die Doppelinsel auch im Frühling und Spätsommer einen warmen Empfang. Im neuseeländischen Herbst ist es oft sogar beständiger als im Hochsommer. Weiterer Pluspunkt: Man muss nicht Schlange stehen, wenn man sich beispielsweise in Queenstown am Bungee-Seil von der Kawarau-Brücke stürzen will. Und kahle Bäume gibt es das ganze Jahr über nicht, denn die einheimischen Pflanzen Neuseelands sind alle Evergreens.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Der rote Monolith
Ayers Rock: Das Wahrzeichen des fünften Kontinents steht für Abenteuer und endlose Weiten im Outback. Roter Sandstein: Aus einer kargen Landschaft erhebt sich der Felsen 3,5 Kilometer lang und 348 Meter hoch in den Himmel. Ein Sonnenuntergang am Ayers Rock darf keine Australien-Reisender verpassen: Nirgends ist das Rot intensiver.
Wer die einmalige Atmosphäre des Outbacks auf sich wirken lassen möchte, sollte von Alice Springs aus den Highway zum Uluru-Kata Tjuta-Nationalpark nehmen: Viereinhalb Stunden Fahrt führen durch ein stilles, weites Ödland zum Berg der Aborigines. Die touristische Infrastruktur lässt indes keine Wünsche offen. Das 14 Kilometer entfernte Ayers Rock Resort bietet von der Luxusherberge bis zum Campingplatz Raum für 2.000 Gäste.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Wunder im Outback
Lake Eyre, der größte Salzsee im australischen Outback, verwandelt sich Jahr für Jahr in einen der größten Seen Australiens – fast 150 Kilometer lang und 80 Kilometer breit. Geschaffen wird dieses Naturwunder immer wieder von starken Regenfällen.
Hunderte Kilometer vom Ozean entfernt befindet sich dann ein See, der wegen seines enormen Ausmaßes sogar den Gezeiten unterliegt. Wer dieses Naturschauspiel beobachten will, kann ab Adelaide, William Creek oder Coober Pedy per Flieger anreisen. Kosten: rund 70 Euro.
(ecada/Camilla Härtewig)
Australien: Von Adelaide bis Coober Pedy
Ein endloser Horizont, faszinierende Landschaften und eine uralte Kultur: All das bietet eine Reise auf dem 3.000 Kilometer langen Explorer Highway, der einzigen durchgehend geteerten Nord-Süd-Verbindung des roten Kontinenten.
Los geht’s in Adelaide, der Hauptstadt Südaustraliens. Erster Halt ist das berühmte Barossa Valley, eine für ausgezeichnete Weine und üppiges Grün bekannte Hügellandschaft. Weiter geht es nach Wilpena Pound, ein von der Natur geschaffenes riesiges Amphitheater in den Flinders Ranges. Über Port Augusta erreicht man die Opalstadt Coober Pedy, wo unterirdisch übernachtet und nach Edelsteinen geschürft wird.
(ecada/Camilla Härtewig)
Australien: Nervenkitzel am Hardy Reef
Riffhaie, Muränen und Muscheln inmitten farbenprächtiger Fischschwärme: Schnorchel- und Tauchabenteuer am Hardy Reef in Australien sind garantiert. Aber Hamilton Island hat noch mehr Nervenkitzel zu bieten. Für Schwindelfreie gibt es den Hochseilakt am Hänge-Gleiter “Wire Flyer”. Per Seilzug werden die Abenteurer in luftige Höhen gezogen. Dann geht´s in beinahe freiem Fall dem tiefen Blau des Korallenmeeres entgegen.
Noch höher hinaus geht es an Bord der Bonanza gehen: Loopings und Flugschrauben hoch über den Whitsundays und dem Great Barrier Reef entlocken selbst dem coolsten Frequent Flyer ein paar Freudenschreie. Auch auf dem Wasser geht´s rund. Jet-Skis, Katamarane, PS-starke Schnellboote und Wasserski sorgen für Action in und um Hamilton Island.
(ecada/Camilla Härtewig)