Australien: Wo Wale Nachwuchs bekommen

Jedes Jahr zwischen Juni und Oktober ziehen die Richtwale von der kalten Antarktis in die wärmeren Gewässer der Great Australian Bight. In diesem “Feriendomizil” in Südaustralien bringen sie ihren Nachwuchs zur Welt.

Von mehreren Aussichtspunkten entlang der “großen Bucht” hoch oben auf den Klippen haben Besucher die besten Chancen, einen Blick auf die Meeresriesen zu erhaschen. Als bester Beobachtungspunkt gilt der Head of Bight, der auch Teil des Naturschutzgebietes des Great Australian Bight Marine Park ist. Die Bucht selbst ist spektakulär: Auf einer Länge von rund 200 Kilometern stürzt der australische Kontinent bis zu 80 Meter in die Tiefe und bildet die größte durchgehende Meeresklippenformation der Welt. Vor Ort starten die Fahrten zu den Walen ab Ceduna, Port Lincoln oder Wudinna, die per Flug von Adelaide aus zu erreichen sind.

(ecada/Camilla Härtewig)

Queensland: Wale und Delfine

9995.delfine.jpgDas Tangalooma Wild Dolphin Resort auf Moreton Island vor der Küste von Queensland hat sich international einen Namen mit seinem Umweltprogramm gemacht. Es ist eine Art Wiedergutmachung. Denn zwischen 1952 und 1962 wurden mehr als 6.000 Buckelwale hier gefangen und geschlachtet.
Den ganzen Beitrag lesen

Australien: Auf Tuchfühlung mit Walhai und Co

4055.walhai.jpgMajestätisch gleiten sie durchs Wasser wie schon vor Tausenden von Jahren. Ein atemberaubender Anblick, wenn die Walhaie vor der Küste des roten Kontinents auftauchen.
Den ganzen Beitrag lesen

Neuseeland: Golf für Genießer

5021.manner_golf_600.jpgMehr als 400 Golfplätze finden sich auf der Doppelinsel Neuseeland. Und keiner gleicht dem anderen auch nur ansatzweise. Dafür hat die Natur gesorgt – Abschlag auf einem aktiven Vulkan, Einlochen zwischen brodelnden Geysiren oder eine Partie im mediterranen Ambiente. Landschaftlich ist die Insel so wandlungsfähig wie ein Chamäleon.
Den ganzen Beitrag lesen

Neuseeland: Weihnachten am Strand

3852.nikolaus.jpg3853.pohutu_1.jpgWeder rieselt leise der Schnee, noch liegt irgendwo still und starr ein See. Dafür lacht die Sonne, der Strand lockt, und der Weihnachtsmann kommt erstens in Shorts und zweitens ganz schön ins Schwitzen. Bei den Kiwis ist das Fest der Feste vielleicht etwas weniger besinnlich, dafür aber umso fröhlicher. Und Urlauber können hier zum Jahreswechsel immer mit einem besonders warmen Empfang rechnen – in jeder Hinsicht.
Den ganzen Beitrag lesen

Australien: Auf Traumpfaden

2377.ayers-_1.jpgDreamtime in Südaustralien: In Iga Warta, einer kleinen Aborigine-Gemeinde inmitten des Outback, haben Gäste eine einzigartige Möglichkeit: Sie werden in Geheimnisse und Traditionen der Ureinwohner Australiens eingeweiht. Mit eingeborenen Führern geht es zu alten Felszeichnungen in den nördlichen Flinders Ranges. Auf dem Weg dorthin finden sich zahlreiche Heilpflanzen, Tiere und Orte, zu denen es eine Geschichte zu erzählen gibt.

Am Abend wird am Lagerfeuer Legenden des Stammes der Adnyamathanha gelauscht, die zum Teil in alten Liedern wiedergegeben werden. Handwerkliche Fertigkeiten können beim Schnitzen eines Boomerang unter Beweis gestellt werden. Versorgt werden Gäste mit bush tucker – Nahrungsmitteln, die im australischen Busch zu finden sind.

(ecada/cam)

Australien: Heimat edler Tropfen

5526.wein_rwr.jpgDas australische Hunter Valley steht für Genuss pur: 70 Winzereien widmen sich hier dem edlen Rebensaft. Semillon und Chardonnay sind die bekanntesten Sorten des Gebietes – Liebhaber der edlen Tropfen können bei Weinproben aber auch neue Kreationen testen. 1825 kehrte der Schotte James Busby mit einer Sammlung von 700 Weinsorten aus Europa zurück und pflanzte die ersten Reben an. Sein Beispiel machte Schule: Bereits 1830 gab es 20 Winzereien im Hunter Valley. Auch heute sind Weinanbau und Tourismus die wichtigsten Erwerbszweige der Region.

<p<Wer außer Weinproben und ländlicher Idylle noch mehr erleben will, kann bei einer Ballontour das Hunter Valley aus einer anderen Perspektive erleben. Mit Champagner und herzhaftem Frühstück wird der Sonnenaufgang an Bord eines Heißluftballons zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine einstündige Fahrt bei Balloon Aloft kostet rund 100 Euro.

(ecada/Camilla Härtewig)

Neuseeland: In der Mitte ein Fluss

6766.neuseeland.jpgMit dem Schaufelraddampfer oder einem Kanu durch den Nationalpark: Die kleine Stadt Whanganui liegt direkt am gleichnamigen Fluss, der sich durch den Whanganui Nationalpark schlängelt. Dieses raue Stück Natur gilt als eine der schönsten Wildnisse Neuseelands.

Geheimtipp unter Kanuten: Der mystische Fluss mit seinen 239 Stromschnellen auf 200 Kilometern Länge liegt etwas abseits der üblichen Touristenroute Wellington/Taupo. Doch nicht nur Paddel-Freunde kommen voll auf ihre Kosten: Seit 1860 meistern Raddampfer so manche Stromschnelle. Einer der alten Schnauferl ist auch heute noch unterwegs. Die “PS Waimarie” sank 1952 vor dem Bootsanleger – und wurde 40 Jahre später liebevoll restauriert. Sie der einzige Schaufelraddampfer in ganz Neuseeland, der noch fährt.

(ecada/Claudia Haese)

Australien: Galerie bei den Wasserfällen

4383.australien.jpg4265.krokodil.jpgKontrastreiche Bilderbuchlandschaft: Schluchten und üppige Regenwälder, Teebaum, Palmfarn und Pandanus-Palme: Bäume schmiegen sich an Klippen, über die donnernde Wasserfälle rauschen. In natürlichen Süßwasser-Pools schwimmen pinkfarbene und gelbe Seerosen – ein Rausch an Farben und fremden Geräuschen.
Den ganzen Beitrag lesen

Neuseeland: Zu jeder Jahreszeit

113.neuseeland.jpgWeite Landschaften, unberührte Natur: Unter Globetrottern gilt Neuseeland als besonders reizvolles Reiseziel. Für Individualtouristen empfehlen sich die Monate September bis November sowie März bis Mai: Denn außerhalb der Hauptsaison sind die Hotels nicht ausgebucht, die Strände beinahe leer.

Außerdem bereitet die Doppelinsel auch im Frühling und Spätsommer einen warmen Empfang. Im neuseeländischen Herbst ist es oft sogar beständiger als im Hochsommer. Weiterer Pluspunkt: Man muss nicht Schlange stehen, wenn man sich beispielsweise in Queenstown am Bungee-Seil von der Kawarau-Brücke stürzen will. Und kahle Bäume gibt es das ganze Jahr über nicht, denn die einheimischen Pflanzen Neuseelands sind alle Evergreens.

(ecada/Claudia Haese)

Nächste Einträge →